Rechenzentrum mit großem Data Center unterstützt Kommunalwahlen

Noch immer werden in den USA Wahlen mit viel Handarbeit durchgeführt. In einem für uns kompliziert erscheinenden Verfahren werden Zettel anhand von Wahllisten vor dem Gang an die Urne von vielen Helfern mit Klebzetteln beklebt und handschriftlich mit einem Code versehen.

Was recht bodenständig daher kommt bedarf einer außergewöhnlichen Leistung des Rechenzentrums. Wahlen ohne Unterstützung eines Data Center, wären in der heutigen Zeit undenkbar. Bei einer Wählerschaft von 200 Millionen Amerikanern verwundert dies nicht.

New Yorks Politiker vertrauen bei den Kommunalwahlen auf die Hilfe eines großen Rechenzentrums. Die nach dem aufwändigen, dafür um so sicheren Prozedere eingeworfenen Wahlzettel, werden nach Schließung der Lokale maschinell gezählt und dabei auf ihre Echtheit geprüft. Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass jeder Bürger nur einmal gewählt hat und keine Manipulationen möglich sind. Schon vor den Wahlen müssen dafür genaue Listen erstellt werden, in denen die Einwohner der USA erfasst sind und jene Bürger die ihre Stimme abgeben wollen von diesem recht gebrauch machen können. Dies ist um so schwieriger, als dass sich in den USA jeder Bürger ohne Angabe von Gründen und durch einfache Mitteilung an die entsprechende Behörde umtaufen lassen kann. Hier den Überblick zu behalten, dafür braucht es ein leistungsfähiges Data Center. Um tatsächlich wählen zu können, müssen sich die Amerikaner nämlich auf so genannte Wahllisten eintragen lassen, wonach sie erst am Wahltag einen Stimmzettel ausgehändigt erhalten werden.

Um eine spätere Wahlanalyse vornehmen zu können, werden alle Daten auch nach dem Ergebnis der Wahlen gesammelt. Es wird möglich sein das Wahlergebnis in Alterskategorien einzuteilen und dadurch demografische, aber auch regionale Erkenntnisse herauszufiltern. New Yorks Politiker schwören schon seit Jahren auf die Nachwahlergebnisse, die dank der Unterstützung vom Rechenzentrum erst möglich sind. Nicht wenige von ihnen passen ihre Politik den Anforderungen jener an, bei denen ein Stimmrückgang festgestellt werden musste. Andererseits sehen sich die gewählten Politiker New Yorks bestätigt und werden im Sinne ihrer Wähler arbeiten, von denen sie nun wissen woher sie kommen und wie alt sie sind. Bei den so genannten „Exit Polls“ den Befragungen nach dem Urnengang, werden noch weit mehr Daten erhoben. Etwa über Geschlecht, Rasse, die Glaubensrichtung, oder die Zugehörigkeit zu einer Partei. Man ist somit im wahrsten Sinne des Wortes am Puls der Zeit. Auch diese Werte werden im Data Center eingespeist und verarbeitet, wobei die Unterstützung mehrerer leistungsfähiger Rechenmaschinen nötig sind.

Die enorme Rechenleistung im Data Center ist eine große Hilfe bei der Auswertung des Wählerverhaltens bei Kommunalwahlen und nicht nur New Yorks Politiker investieren viel Zeit und Geld, um die dies für ihre Zwecke analysieren zu lassen. Auch wenn viel noch in Handarbeit erledigt wird und letztlich jeder Wähler in seinem Wahllokal persönlich erscheinen muss, ist die Hilfe vom Rechenzentrum unverzichtbar. Ein Data Center ist heutzutage in der Lage unglaubliche Mengen zu verarbeiten und diese zu speichern. Die gesammelten Daten auszuwerten ist besonders nach Wahlen kein einfaches Unterfangen und nimmt einige Monate in Anspruch.